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Baiuca

Elektro, Folk / Spanien (Catoira)
Baiuca
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" Die Geister zum Tanz rufen "

Stelle dir vor, es ist eine Vollmondnacht und du betrittst einen jahrhundertealten Wald voller Nussbäume, Kiefern und spanischer Kastanien. Plötzlich hörst du Gesang und Musik. Vor dir taucht ein großes Lagerfeuer auf, und eine große Gruppe von Menschen singt und tanzt. Eine Art heidnisches Ritual, denkst du. Aber alle sehen glücklich aus, mit einem breiten Grinsen im Gesicht.

Die Musik von Baiuca fühlt sich genau so an, nur in der Version von 2021 und mit ein paar Extras: vielleicht einem riesiges Soundsystem, Stroboskoplicht, schweren Bässe und vielleicht etwas Alkohol.

Hinter Baiuca steckt Alejandro Guilán. In seinem Projekt vermischt er die traditionelle Musik seiner Heimat Galicien mit Elektronik.

Begonnen hat er 2018, nachdem er seine Heimatstadt verlassen hatte und nach Madrid gezogen war. Er wollte die Folklore Galiciens mit einer modernen Herangehensweise verschmelzen. Also beschloss er, sich die alten Schallplatten anzuhören, die er aus dem Haus seiner Eltern mitgebracht hatte, und sie dann zu sampeln. Aber das war noch nicht genug. Er lud eine Gruppe von Frauen ein, die tanzen und Tamburin spielen, aber er wählte auch Instrumente wie Flöten, Basstrommeln oder Tabor. Es gab auch andere, nicht so häufig verwendete Klänge, die mit Löffeln, einer Hacke und Bratpfannen aufgenommen wurden.

Baiucas Musik ist dunkel und düster, und er sagt, dass sie wirklich von der Landschaft Galiciens, aber auch vom Wetter inspiriert wurde. Er erinnert sich an einen Tag, an dem es im November zu regnen begann und erst im Mai wieder aufhörte. Sein Debütalbum „Solpor” ist passenderweise eine Anspielung auf die galicische Abenddämmerung. Auch die Texte haben diese dunklen Bezüge. Es gibt eine sehr mythologische Seite, insbesondere Hexen, sowohl gute als auch böse, die in Baiucas Musik ausdrücklich erwähnt werden.

Für seine zweite Aufnahme holte er sich die Hilfe von Rodrigo Cuevas, ein weiterer spanischer Musiker, der die Schnittstelle zwischen traditionellen und elektronischen Stilen erforscht, um diese ganze Umgebung in einem Song namens „Velleno“ (Schlangengift) einzufangen. Die hier beigefügten Videos sprechen für sich selbst.