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Pop / Niederlande (Amsterdam)
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Beck, Balthazar, The 1975

Freestyle

Post pop

" Eine prickelnde Mischung aus Indie, Alternative und Power-Pop "

„Sometimes I wish I were dead and gone” war eine verdammt gute Einstiegszeile für eine Band, die sich mit fröhlichem, schrillem Indie-Pop einen Namen gemacht hat, aber hinter EUT aus Amsterdam steckt viel mehr, als man auf den ersten Blick sieht.  Nachdem sie sich 2016 an einer lokalen Kunsthochschule gründeten, erregten sie schnell Aufsehen und wurden von den Kritikern gelobt – „Fool For The Vibes”, ihr eingängiges Debüt über Jugendlichkeit und Erwachsenwerden, war ein Indie-Hit. Es folgten weitere Auszeichnungen, ausgedehnte Touren durch Europa, prestigeträchtige Festival-Slots und Auftritte als Support von Beck.

Angetrieben von der charismatischen Energie der Frontfrau Megan de Klerk, herrscht in ihrer Musik eine ausgelassene, fröhliche Stimmung. Was sie so gut können, ist es, den schrägen Indie der späten 90er Jahre von Weezer, The Cardigans und, ja, Beck, mit hymnischen Refrains, eingängigen Melodien und radiotauglichen Hooks zu vereinen.  Dennoch gibt es auch hier Raffinesse; ein wenig von St. Vincents Ecken und Kanten, clevere Wortspiele und echte emotionale Tiefe in ihren Texten.  So kommt es, dass das neueste Album „Party Time” über „die Frustrationen und Enttäuschungen des Übergangs zum Erwachsensein” reflektiert und etwas dunkleres anklingen lässt. Zusammengenommen ist das alles ziemlich stark – Schwung gemischt mit Intelligenz.

Es ist erfrischend, einer Band zuzuhören, die scheinbar so unverdorben von der Welt ist und sich mit solch freudiger Hingabe in alles stürzt. „Einfach machen und etwas wagen, in völliger Freiheit”, sagte de Klerk einmal über ihren Ansatz. Die Partys werden bald wieder losgehen, und EUT klingen so, als würden sie an der Spitze stehen.