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Hearts Hearts

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Hot Chip, Vampire Weekend, The National

Freestyle

Modern Pop, R&B und Soul

" Österreichische Experimentalisten werden zu Pop-Royals "

Die Hearts Hearts sind die geballte Kraft von vier extrem gut gekleideten jungen Männern aus Wien, die ein großes musikalisches Talent besitzen. Auf ihrem Debütalbum „Young” aus dem Jahr 2016 machte die Band schnell ihren multiinstrumentalen, harmonischen Falsett-Sound nutzbar, der teils experimentell, teils R&B ist. Fünf Jahre später haben sich die Hearts Hearts mit ihrer neuesten LP „Love Club Members” – eine Anspielung auf „Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band” von den Beatles – ganz ihrer warmen, harmonischen Pop-Seite verschrieben. In der Tat hat Daniel Hämmerle von Hearts Hearts während des Lockdowns viel Zeit damit verbracht, sein Interesse an den Beatles wieder aufleben zu lassen, was zum Teil der Grund für ihren neuen stromlinienförmigen Sound ist.

Das Herzstück jeder großen Band ist ein starkes Bass- und Schlagzeugfundament, fragen Sie einfach Fleetwood Mac. Hearts Hearts sind da keine Ausnahme, aber anstelle von Mick Fleetwood springt der kernige Johannes Mandorfer ein und sorgt für rhythmische R&B-Beats, während Peter Paul Aufreiter für John McVie einspringt und für den dröhnenden Bass sorgt, der sich durch die Songs zieht – zusammen mit anderen fröhlichen Synthie-Sounds. Vervollständigt wird die Band durch den Singer-Songwriter-Sopran und veröffentlichten Autor David Österle, der mit seinem grüblerischen und charmanten Gesang die Instrumentierung zusammenhält.

Credits: Tim Cavadini

 

Nach dreijähriger Entstehungsgeschichte ist „Love Club Members” eine durcheinander gewürfelte Pop-Schönheit, ein Gospel für die Indie-Kids mit genug Seele, um den Radiogöttern zu gefallen. In „Rub My Eyes” verwandelt die Band Düsternis in Freude, während Österle in „The Fan” den verschollenen Geist von DFA mit pogenden Vocals zusammen mit dem aufstrebenden österreichischen Pop-Talent OSKA beschwört. Es gibt keinen Mangel an Inspirationen auf dem Album, sei es die sanfte Herzlichkeit von Simon & Garfunkel in „Some Oceans Away“ oder die beschwingte Natur von Jungle in „Wild at Heart„. Unabhängig von der Richtung ist der Sound von Hearts Hearts im Kern selbstbewusster Pop, der sich mit der Zeit zu etwas Starkem, Unbestreitbarem und mit Liebe erfülltem entwickelt hat. Es hat etwas für jeden, egal ob man Mitglied ist oder nicht.