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Valeria Stoica

Folk / Moldova (Bucharest)
Valeria Stoica
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Daughter, Phoebe Bridgers

Freestyle

Ghost-folk

" Jeder Moment verschmolzen: Die Zeit steht still, wenn Valeria singt. "

Auf dem Erbe von O-Zone und ihrem allgegenwärtigen Karaoke-Song Dragostea din Tei” aufbauend, wählte Valeria Stoica den bereits populären Weg, dem viele ihrer Kollegen folgten, um in einem benachbarten Land berühmt zu werden.

Diese Hope Sandoval des 21. Jahrhunderts stammt aus Nisporeni, einer kleinen moldawischen Stadt, und wurde bereits mit zwei der größten rumänischen Plattenlabels in Verbindung gebracht: Roton Music und HaHaHa production. Außerdem spielte sie auf den meisten der etablierten rumänischen Festivals: Electric Castle, The Fresh In The Garden, Street Delivery, etc.

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Während einige andere Musiker beschlossen, ihre Veröffentlichungen im vergangenen Jahr zu verschieben, beehrte Valeria die Streaming-Plattformen mit ihrem lang erwarteten Debütalbum „I Don’t Like Roses” und schuf einen Ort, an dem Zeitvergehen und Herzschmerz wie die größten Übel erscheinen, die ihr Universum bereithält.

Diese Platte ist ein klitzekleiner Mikrokosmos aus bittersüßen, traurig-schunkelnden Balladen, die die 33 Minuten wie die Morgendämmerung eines neuen Tages klingen lassen. Glückliche Gitarren und schöne Streicherarrangements, die mit ihrem ruhigen, aber gelassenen, rauen Gesang verwoben sind, scheinen die meisten von Valerias Songs zu dominieren. Der langsam treibende, dramatische Groove der Folk-Instrumentierung untermalt ihre üppigen und reinen lyrischen Meditationen. ‚Poate‘ und ‚Distanțe‘, die beiden einzigen Stücke, auf denen sie auf Rumänisch singt, täuschen über das Unbehagen hinweg, das sie durch freundlich gestreichelte Akustik, triste Hörner und spacige Drums inspiriert, die ihre Stimme hervorheben und ihre folkige Ästhetik umrahmen.

Valeria Stoicas Musik schließt die Lücke zwischen der düsteren Melancholie der Desillusionierung und dem einen Hoffnungsschimmer, der immer wieder in ihren Liedern auftaucht und die Kanten mit ihrer emotionalen Unverwüstlichkeit aufbricht. Sie betritt eine Kulturlandschaft, die bereits an Indie-Folk gewöhnt ist, und spielt ihre Verletzlichkeit als Trumpfkarte aus.