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Ghouljaboy

Pop / Spanien (Jerez)
Ghouljaboy
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Freestyle

Indiepop & Dreamcore

" Spanischer Pop mit Ecken und Kanten "

Es gibt Musiker*innen, die ihren eigenen Kurs einschlagen und in der Mitte des Ozeans zu treiben scheinen. Die allermeisten von ihnen erleiden irgendwann Schiffbruch. Jordi Arroyo aka Ghouljaboy gehört nicht zu dieser Gruppe. Die musikalischen Anfänge des aus Jerez stammenden Künstlers sind lose in der so genannten „urbanen“ Musik verortet. 2019, gefühlt Jahrzehnte her, veröffentlichte er „El Rascal“ beim Urban Music Label La Vendición, das unter anderem von Yung Beef, La Zowi und Kaydy Cain gegründet wurde. Seine Musik wurde von der Musikpresse und den Fans des Genres in Spanien begeistert aufgenommen, aber Ghouljaboy wollte mehr. Also orientierte er sich neu, beschäftige sich mit Post-Punk, zurück zu seinen Wurzeln und den Tagen seiner Kindheit, um schließlich mit City Pop und Dreamcore weiterzumachen. 

Das ist nicht nur musikalisch frisch. In seinen Texten outet er sich als Berichterstatter zum aktuellen Zeitgeschehen. In „ei bro“ zeichnet er ein genaues Bild der Realität der heutigen Jugend – düster und hoffnungsvoll zugleich. Seine Musik ist hypnotisch, durchsetzt mit zahlreichen Referenzen, darunter so unterschiedliche Dinge wie Surfmusik und Shoegaze. Eigentlich scheint es unmöglich, dass er derselbe Mensch ist, der noch 2021 den Track „Videodrome“ produzierte, einen tanzbaren Song, der mit Autotune und Indie-Rock kokettiert. Ghouljaboy ist eben unberechenbar und passt in keine Schublade. Seine Musik und sein ästhetisches Gespür in seinen Videos macht ihn als Künstler umso unverzichtbarer.